Südroute gestartet – Auftakt in Freiburg und erste Etappe nach Wyhl/Weisweil am 11.08.2013

Begleitet von Sonne, Musik und zwei ungeladenen Gästen (in Form von motorisierten Vertretern der Staatsmacht) machte sich heute morgen auch endlich die Südroute mit circa 50 Menschen auf den Weg. Nach einem stärkenden gemeinsamen Frühstück in der Innenstadt ging es zunächst kreuz und quer durch Freiburg.

Trotz gerissener Kette an einem unserer Tandems und mehreren Platten schon auf den ersten Kilometern erreichten alle gemeinsam den ersten Zwischenstop in Bahlingen am Kaiserstuhl. Nach einer stärkenden Wein- und Saftpause auf dem Demeterweingut Trautwein ging es weiter nach Wyhl.

Wo heute nur ein Gedenkstein im Wald steht, sollte in den 70er Jahren ein Atomkraftwerk entstehen. Entschiedene Proteste gegen die Pläne der Landesregierung verhinderten die damals geplante Industrialisierung des Oberrheins – auf badischer wie auch auf elsässischer Seite. Zeitzeugen berichteten uns am geplanten Bauplatz von der damaligen Besetzung.

Eine inhaltliche Einstimmung auf die Fahrt nach Wyhl und zu den Wurzeln der Anti-AKW-Bewegung gab es schon gestern auf dem Platz der alten Synagoge in Freiburg, wo wir in unserem improvisierten Open-Air Kino den Film „S’Weschpenäscht“ gezeigt haben.

Nun haben wir unser Nachtquartier auf einer Obstwiese in Weisweil bezogen, wo wir den Abend bei Lagerfeuer, Gitarrenmusik und Sternschnuppen ausklingen lassen. Mit dem entschlossenen „Nai hämmer g’sait“ der badisch-elsässischen Anti-AKW-Bewegung im Gepäck geht es morgen weiter in Richtung Strasbourg und dann über Rastatt nach Karlsruhe.

Viele Grüße von der Südroute!

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