Tourprogramm Nordroute

Stationen der Reclaim Power Tour - Für ein intelligentes Widerstandsnetz
(als pdf-Datei)

An welchen Orten halten wir und warum genau dort? Unten findet Ihr eine Beschreibung der meisten Stopps auf der Nordroute. Wenn ihr zu uns stoßen wollt, kommt am besten abends oder morgens zur angegebenen Unterkunft. Falls ihr nicht genau wisst, wo wir uns aufhalten, ruft uns an! Ab dem 21. Juli sind wir erreichbar unter: 0160-91584429

21. Juli: Lausitzcamp

Startpunkt der Tour wird das Lausitzcamp sein, um 11 Uhr morgens soll es von da aus losgehen. Im von der Abbaggerung bedrohten Dorf Proschim/Prožym findet in diesem Jahr unter dem Motto „Kein Land mehr für Kohle!“ das dritte Lausitzer Klima- und Energiecamp statt. Vom 13. bis zum 21. Juli 2013 soll der Widerstand gegen den nahenden Braunkohletagebau unterstützt werden. Das Camp verbindet die Solidaritätsbekundung mit den von den Tagebauplänen bedrohten Menschen mit dem aktiven Eintreten für eine wirkliche globale Energiewende und die Abwendung weiterer Schäden von Natur, Mensch und Klima.
Mehr Infos auf http://www.lausitzcamp.info/

21. Juli: Proschim – Burg (Spreewald)

Die erste Nacht verbringen wir im Spreewald beim Aktionsbündnis „Klare Spree“. Dieses hat sich im letzten Jahr gegründet, um das Problem der tagebaubedingten „Verockerung“ der Spreewaldzuflüsse stärker in die Öffentlichkeit zu tragen.

Mehr Infos zum Bündnis: www.klare-spree.de

Unterkunft: Hof Moritz, Am grünen Wald 4, 03096 Burg (Spreewald)

22. Juli: Burg – Beeskow

Beim nächsten Stopp treffen wir auf die Anti-CCS-Bürgerinitiative „CO2-Endlager stoppen“ in Beeskow. Hier wurde in den letzten Jahren hart gegen die CCS-Pläne der Regierung gekämpft, die in der Region die gefährliche CCS-Technik umsetzten wollten. Bei einem gemeinsamen Grillabend wollen wir mehr von den Engagierten über ihren Energiekampf erfahren, im Gespräch und per Film.
Unterkunft: Falkenberger Str. 28, 15848 Rietz-Neuendorf

23. – 25. Juli: Berlin

Berlin wurde in den letzten Wochen zum Brennpunkt der alternativen Energiewende-Debatte: der Berliner Energietisch sammelte über 200.000 Unterschriften von Bürger_innen, die in einem Referendum über die Rekommunalisierung des städtischen Stromnetzes entscheiden wollen. Dahinter steht ein breites Bündnis, das die Gründung eines kommunalen Stadtwerks mit demokratischen, ökologischen und sozialen Grundsätzen anstrebt.

Radeln und Radau: Bei unserem Stopp in Berlin wollen wir an diese Bewegung anknüpfen. In einer gemeinsamen Aktion mit dem „Berliner Energietisch“ wollen wir nachdrücklich thematisieren, dass wir die Wende zu einer nachhaltigen Energieversorgung mit Macht- und Eigentumsfragen verknüpfen müssen. Es gilt, soziale und ökologische Konflikte zusammenzuführen (Stichwort „Energiearmut“). Treffpunkt für die Demo „Radeln und Radau“ in Berlin: Mittwoch, 24.8., 17.30, Oranienplatz (mit Rädern natürlich). Hier gibt es eine Aktionskarte http://aktionskarten.noblogs.org/files/2013/07/Berlin02_bunt_web.jpg und hier könnt ihr den Aufruf für die Demo und den Aktionstag lesen: 24.07. Aktionstag Berlin.
Mehr Infos zum Ablauf des Aktionstages gibt es unter: www.gegenstromberlin.net
Unterkunft: Wagenplatz Lohmühle, Lohmühlenstraße / Ecke Kiefholzstraße, 12435 Berlin

25. August: Berlin – Stendal
Auf dieser Etappe fahren wir mit dem Zug bis nach Rathenow und radeln dann bis nach Stendal. Wer nicht Zug fahren möchte, und nicht unbedingt am Aktionstag des War Starts Here teilnehmen möchte (27.7.), kann sich mehr Zeit lassen und einen Tag später auf dem Camp eintreffen.
Unterkunft: Hochschule Stendal, Osterburger Straße 25, 39576 Stendal

26. – 28. Juli: „War Starts Here Camp“ in Letzlingen/Altmark
Vom 21. – 29. Juli findet in der unmittelbaren Nähe des Gefechtsübungszentrums Altmark (GÜZ) das „War Starts Here Camp“ statt. Auf dem 230 qm großen Gelände wird Krieg mit hochgerüsteter Technik und lasersimulierten Waffensystemen geübt und vorbereitet. Seit Herbst 2012 wird auf dem GÜZ eine komplette Großstadt gebaut, in der Soldat_innen für ihre Auslandsaufenthalte in Afghanistan trainieren. Wir werden diesem Camp einen Besuch abstatten, um die Verbindung zwischen Militarismus und Energieverbrauch in den Fokus rücken. Denn in unserer Vision von einer bedürfnisorientierten und ökologischen Energiewende werden keine Ressourcen verschwendet, um Krieg zu führen oder Menschen zu unterdrücken.
Mehr Infos auf:
http://warstartsherecamp.org/

28. Juli: Letzlingen nach Zichtau
Den Abend ab 19 Uhr verbringen wir mit der Bürger_innen-Initiative „Kein CO₂-Endlager Altmark“ mit Film, Vortrag und Diskussionen rund um das Themen Fracking und Carbon Capture and Storage (CCS). („Erdgasförderung und Fracking”/“CCS und CO₂-Verpressung in Europa”).
Unterkunft: ab ca. 15 Uhr sind wir im Ferienpark Zichtau, Zum Tempelberg 5 (mit Waldbad).

29. Juli: Zichtau nach Zierau
Wir fahren gegen 9 Uhr los und legen die ersten 26 km nach Tangeln zurück. Um 11 Uhr besichtigen wir dort eine Biogasanlage. Wir treffen uns mit der Bürgerwindgenossenschaft “Power-To-Gas” (2h). Nach dem Mittagessen geht es weiter, 13 km zum Ökodorf SiebenLinden. Sieben Linden ist ein Gemeinschaftsprojekt mit etwa 140 Bewohner_innen, die seit 1997 zukunftsfähige Lebensstile in den Bereichen Ökologie, Soziales, Kultur und Ökonomie umsetzen. (http://www.siebenlinden.de/) Wer möchte, kann um 15 Uhr an einer „energetischen Dorfführung“ durch die Siedlung teilnehmen (2h). Dann legen wir die letzten 18 km nach Zierau zurück und essen dort um 19 Uhr zu Abend.
Unterkunft: Zierau, Dorfstraße 3, 29416 Jeggeleben‎

30. Juli: Zierau nach Wustrow
Auf dieser Etappe zeigen uns Menschen von der Bürger_innen_Initiative Lüchow-Dannenberg energierelevante Punkte in der Umgebung. Erster Stopp an diesem Tag wird die CCS-Anlage in Maxdorf, die wir besichtigen werden. Nach einer weiteren entspannten Stunde Radfahren erreichen wir Salzwedel, wo wir uns eine Fotovoltaikanlage anschauen. Danach (14 Uhr) findet im Erzählcafé in Salzwedel ein Workshop zum Thema „Ressourcenkonflikte und Folgen des Klimawandels“ statt. Weiter geht’s nach Wustrow, wo wir in der KURVE zu Abend essen werden und zum Abschluss eines reichhaltig gefüllten Tages noch eine Windkraftanlage besteigen werden.
Unterkunft 30.7.-1.8.: KURVE Wustrow, Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V., Kirchstr. 14, 29462 Wustrow – http://www.kurvewustrow.org/

31. Juli: Castorstrecke im Wendland
Heute fahren wir die Castorstrecke ab Dannenberg entlang. An einigen Punkten werden wir halten und auf Menschen treffen, die über ihre Erfahrung aus dem Widerstand gegen Atommüll-Transporte berichten.In Lüchow besteht außerdem die Möglichkeit, mit Anti-Fracking-Aktivist_innen ins Gespräch zu kommen. Abends übernachten wir wieder in der KURVE. Da die Strecke sehr lang ist, werden wir bei Bedarf einen Teil des Ausflugs mit Bus oder Zug zurücklegen.
Mehr Infos über unsere befreundete Initiative: http://www.bi-luechow-dannenberg.de/

1. August: Wustrow – Uelzen
Unterkunft:
NABU-Nest, Auf dem Diek, Uelzen
http://www.nabu-uelzen.de/21-0-Anfahrtsskizze-zum-NABU-NEST.html

2.- 4. August: Wietze

Im Geflügelschlachthof Wietze werden pro Tag etwa 432.000 Tiere getötet. Die Fabrik ist mittlerweile zum Symbol für die Perversität der industriellen Landwirtschaft geworden, aber auch zum Symbol für den Kampf dagegen. Wir machen hier Station, weil industrielle Landwirtschaft eine der Hauptursachen für die globale Erwärmung ist. Die drastische Verschwendung von Ressourcen, die sie mit sich bringt – ob Boden, Wasser oder fossile Energien –ist mit einer zukunftsfähigen Gesellschaft nicht vereinbar.

In Wietze wurde außerdem bis 1963 Erdöl gefördert. „Das deutsche Erdölmuseum“ – an dessen Planung TEXACO beteiligt war – erinnert an diese Geschichte. Laut Webseite des Museums werden die Folgen von Erdöl auf Gesellschaft und Umwelt „angemessen berücksichtigt“. Das sollten wir vielleicht mal nachprüfen.
Unterkunft: Wiese gegenüber dem Schlachthof

4.- 6. August: Hannover
In Hannover treffen wir uns mit einer Initiative, die sich für ein autofreies Hannover einsetzt (bams! – bewegt autofrei maximal sozial). Mehr Infos: http://hannover-bams.blogspot.de/. Wenn es klappt, wollen wir am Montagnachmittag um 16:00 Uhr am Hauptbahnhof aber trotzdem eine kleine aber auffällige Aktion starten. So viel sei verraten: Es wird um nachhaltige Mobilität im öffentlichen Raum gehen. Und wir sind ja mit dem Rad unterwegs… Räder mitbringen und überraschen lassen!
Unterkunft: UJZ Kornstraße; Kornstraße 28 -30; Hannover

6. August: Hannover – bei Wunstorf
An diesem Tag machen wir mittags Rast bei der Gemeinschaftsgärtnerei „Wildwuchs“ in Gehrden/Niedersachsen. Mitten im arbeitsreichen Sommer haben die Gärtner_innen zugesagt, für uns zu kochen – darüber freuen wir uns sehr! Die Gärtnerei arbeitet nach den Prinzipien der Solidarischen Landwirtschaft: In einer Verbraucher-Erzeugergemeinschaft versorgt der Betrieb ca. 170 Menschen mit bio-vegan angebautem Gemüse. Die Gemeinschaft kommt zusammen für die Kosten auf und teilt sich die Ernte. Ein zukunftsfähiges Gegenmodell zur industriellen Landwirtschaft, die am Tropf der fossilen Energien hängt und eine der größten Quellen für Treibhausgase darstellt.
http://www.solawi-wildwuchs.de/index.html
Mehr Infos zur Solidarischen Landwirtschaft auf: http://www.solidarische-landwirtschaft.org/
Die Planungen zur Unterkunft an diesem Abend sind noch nicht abgeschlossen.

7. August: bei Wunstorf – Steyerberg
Der Lebensgarten Steyerberg ist eine Siedlungsgemeinschaft, die zum Global Eco-Village Network gehört. Die ca. 100 LebensgärtnerInnen verbindet der Wunsch nach einem harmonischen Zusammenleben miteinander sowie mit der umgebenden Natur. In diesem Frühjahr wurde die Siedlung als „100%-Erneuerbare-Energien-Region“ ausgezeichnet. Dazu gehört ein geplanter kommunaler Bürgersolarpark sowie die Gründung einer Energie-Genossenschaft, die das Ziel hat, Menschen aus der Region die Chance zur Teilhabe an EEG – Anlagen (Photovoltaik und Windkraftanlagen) zu geben.
Unterkunft: Ginsterweg 3, 31595 Steyerberg – http://lebensgarten.de

8. August: Steyerberg – Leese/Wagenfeld
Unterkunft: Ströher Lokschuppen, Bahnhofstraße 29, 49419 Wagenfeld

9. August: Leese/Wagenfeld – Badbergen/Artland
Niedersachsen ist Fracking-Land. Hofft Exxon. Die frisch gegründete Initiative „Fracking-Freies Artland“ möchte diesem Plan einen Strich durch die Rechnung machen und ruft die Menschen dazu auf, aus Artland ein „Widerstandsnest“ zu machen. Wir drücken durch unseren Besuch unsere Solidarität mit ihrem Protest aus und hoffen, dass die Gruppe, wie so viele andere, Teil einer großen Bewegung für eine selbstbestimmte, ökologische und gerechte Energieversorgung wird.
Hintergrundinformationen und eine Positionierung gegen Fracking findet Ihr unter: http://www.fracking-freies-artland.de/
Unterkunft: Sportplatz Groß Mimmelage, Frehorster Straße, Groß Mimmelage, 49635 Badbergen

10. – 12. August: Osnabrück
Am Samstagabend (10.8.) findet in Osnabrück um 20 Uhr eine Open-Air Soli-Party für die Tour im Freiraum Petersburg statt. Am Sonntag (11.8.) ist um 13 Uhr kreatives „Dress your bike“ angesagt, damit wir um 15 Uhr mit einer bunten Critical Mass die Innenstadt befahren. Um 18 Uhr geht es mit einem Vortag vom lokalen Energiegenossenschaftswerk „nwerk“ weiter, die uns etwas über die Osnabrücker Stadtwerke und genossenschaftliche Energieverwaltung erzählen. Ansonsten ist in Osnabrück durchatmen und entspannen angesagt, damit wir für den restlichen Streckenabschnitt und das Klimacamp wieder viel Energie haben – schließlich wollen wir auch mit unseren eigenen Ressourcen nachhaltig umgehen! Unsere Unterkunft ist ein Studierendenwohnheim in einem alten Bauernhof, gleich am Waldrand.
Unterkunft: Luhrmannhof, Gartlager Weg 37, 49086 Osnabrück

12. August: Osnabrück – Hembergen
Unterkunft: Permakulturgarten Grüne Neune, Hembergener Straße 103, 48268 Greven

14. – 16. August: Münster
Am Abend des 14.8. gibt es im Interkulturellen Zentrum Don Quijote eine Infoveranstaltung zur Reclaim Power Tour und den Camps im Rheinland (20.30 Uhr). Am Donnerstag (15.8.) beschäftigen wir uns inhaltlich mit Biogas – denn Münster ist Sitz eines großen Biogasprojektierers (agri.capital). Unsere befreundete lokale Gruppe, die AG „Kritische Ökologie“, hat zu dem Thema recherchiert. Nachmittags wird zu dem Schwerpunkt evtl. eine Demo stattfinden (weitere Infos dazu folgen). Außerdem gibt es Zeit und Unterstützung, um mögliche Macken unserer Fahrräder zu reparieren. Gegen 20 Uhr sehen wir im Don Quijote den Film: „Saubere Energien, ein dreckiges Versprechen.“
Unterkunft: 14.-16.8.: Don Quijote, Nieberdingstraße 8, Münster, http://muenster.org/quijote/

16. August: Münster- Röllingsen/Soest
Unterkunft: Gärtnerhof Röllingsen, Am Eichkamp 3, 59494 Soest

17. August: Röllingsen/Soest– Dortmund
Auch in Dortmund treffen Soziale Kämpfe und Energiekämpfe aufeinander. Zunächst organisieren wir mit den lokalen Gruppen eine Kundgebung. Treffpunkt hierfür:
16 Uhr am Rathaus (Friedensplatz 1, 44137 Dortmund).
Bisher zugesagt haben: DEW-Kommunal, AttacDortmund, Greenpeace und der BUND. Danach findet eine Critical Mass zum RWE-Tower statt, mit den Teilnehmern der Tour und hoffentlich vielen weiteren Menschen, die sich anschließen wollen. Beginn: Ab 17 Uhr. Friedensplatz und RWE-Tower bieten Raum für vielfältige Aktionen! Unser Abendessen, von occupydortmund zubereitet, genießen wir im Westpark mit anschließender, lockerer Diskussionsrunde.
Unterkunft: Verschiedene Orte im Innenstadtbereich.

19. August: Aktionstag in Essen
An Essen können wir nicht vorbeifahren, ohne einige Runden um die Zentrale von RWE Power zu drehen. Denn Europas größter CO2-Emittent ist einfach unser Lieblingsfeind. Dem wachsenden Widerstand begegnet der Konzern merklich angespannt. Die Jahreshauptversammlungen der letzten Jahre konnten nur unter massivem Polizeiaufgebot durchgeführt werden. Während der Konzern im Rheinischen Braunkohlerevier die Häuser von tausenden von Menschen abbaggert, erhebt er Anzeige gegen vier Aktivist_innen, die auf das Dach eines „Info-Zentrum“ von RWE geklettert waren: wegen Hausfriedensbruch. Wir sind gespannt, was er und wir uns dieses Mal einfallen lassen.
Unterkunft: 18.-20.8.: AZ Mühlheim, Auerstr. 51, 45468 Mühlheim

20.8.: Mühlheim – Duisburg
In Duisburg-Walsum, nahe beim Kraftwerk, treffen wir uns um 18 Uhr zu einer Kundgebung an der Rheinfähre, wo das neue Steinkohlekraftwerk den Probebetrieb aufgenommen hat. Unsere befreundet lokale Gruppe ist das Klimabündnis Niederrhein: http://www.klimabuendnis-niederrhein.de/
Unterkunft: Wiese hinter der Waldorfschule Dinslaken e.V., Eppinkstraße 173, 46535 Dinslaken

21. Duisburg – Düsseldorf
Düsseldorf ist der Sitz des Rüstungskonzerns Rheinmetall. Abends wird es dort eine Veranstaltung zum Thema „Energieverbrauch der Rüstungsindustrie“ geben. Wir übernachten im selbstverwalteten Kulturzentrum „Niemandsland“.
Unterkunft: Niemandsland e.V., Heerstraße 19,40227 Düsseldorf

22. – 24. August: Köln
Wenn alles klappt, haben wir am ersten Abend die Möglichkeit, per Skype mit einer kenianischen Klimaaktivistin zu sprechen, die uns von den Auswirkungen der globalen Erwärmung auf ihr Land erzählen wird, und von dem Widerstand vor Ort. Am Freitag (23.8.) trifft dann die Südroute der Reclaim Power Tour, die von Freiburg bzw. Stuttgart aus gestartet ist, in Köln ein. Die Gruppen werden sich am frühen Abend zu einer ‚Critical Mass’ zusammenschließen.
Unterkunft in Köln: Kanuclub WsF Neptun Köln, Rheinkilometer 693,1(direkt am Rhein), Zwischen Am Faulbach(Lidl) und Raumanskaul 51063 Köln – Mülheim
http://www.wsf-neptun-koeln.de/

24. August: Köln – Klimacamp in Manheim
Am Samstag (24.8.) führt die letzte Etappe der Reclaim Power Tour als große Fahrraddemonstration, der sich zahlreiche lokale Initiativen anschließen werden, nach Kerpen-Manheim. Unmittelbar am Rande des Tagebaus Hambach schlägt hier zum dritten Mal das Klimacamp seine Zelte auf, das dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem Camp des europaweiten Netzwerkes „Reclaim the Fields“ stattfindet. Gemeinsam geht es den Gruppen um Widerstand gegen die Zerstörung von Ökosystemen und Lebensgrundlagen – ob Klima, Wälder oder fruchtbarem Boden. Und gemeinsam treten sie ein für den Aufbau von ressourcenschonenden und solidarischen Formen des Wirtschaftens und Landwirtschaftens.

Siehe auch: http://www.klimacamp.ausgeco2hlt.de/ und zum Reclaim the Fields Camp: http://www.reclaimthefields.org/de/camp-2013

Auch in Dortmund treffen Soziale Kämpfe und Energiekämpfe

aufeinander.

Zunächst organisieren wir mit den lokalen Gruppen eine Kundgebung.

Treffpunkt hierfür:

16 Uhr am Rathaus (Friedensplatz 1, 44137 Dortmund).

Bisher zugesagt haben: DEW-Kommunal, AttacDortmund, Greenpeace und

der BUND.

Danach findet eine Critical Mass zum RWE-Tower statt, mit den

Teilnehmern der Tour und hoffentlich vielen weiteren Menschen, die

sich anschließen wollen. Beginn: Ab 17 Uhr.

Friedensplatz und RWE-Tower bieten Raum für vielfältige Aktionen!

Unser Abendessen, von occupydortmund zubereitet, genießen wir im

Westpark mit anschließender, lockerer Diskussionsrunde.

 

Unterkunft: Verschiedene Orte im Innenstadtbereich.

4 thoughts on “Tourprogramm Nordroute

  1. Tolle Aktion! Ich könnte ab Gehrden/Hannover bis mindestens Lebensgarten Steyerberg mit fahren. Mit einem E-Auto als Begleitfahrzeug.
    Gibt es noch mehr E-Mobilisten, die Streckenweise als Begleitung mit fahren können?
    Wir freuen uns schon auf Eure Ankunft im Lebensgarten!
    Ciao
    Alex

    • Wir werden bei der Tour ein Begleitfahrzeug dabei haben!
      Ich leite dein Kommentar mal an die Radel-AG weiter…

  2. Pingback: Keine weiteres Dorf! Demonstration des Lausitzcamp am 20. Juli ab 15.00 Uhr in Proschim | gegenstromberlin

  3. Hej ihr,

    wollte euch so gerne am Sonntag in Osnabrück treffen, bis mir auffiel, als ich da war, dass ich gar nicht genau wusste, wo. Dann habe ich die Innenstadt nach einer bunten Truppe abgesucht, aber leider niemanden gefunden… Vielleicht kann mir ja jemand mal eine Nummer per Mail schicken, evtl versuche ich es in einem anderen Ort nochmal:)

    Liebe Grüße,
    Sina

Hinterlasse einen Kommentar zu Alex Holtzmeyer Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>