2. Etappe der Südroute von Weisweil nach Strasbourg (F)

 

Einige Eindrücke von unserer Ankunft in Strasbourg, wo wir im Maison Mimir – einem autonomen Hausprojekt – nächtigen. Morgen geht es weiter nach Rastatt.

Am Dienstag, 13.08.13 starten auch die Radler aus Stuttgart zum Klimacamp

Morgen am Dienstag, 13.08.13 starten auch die Radler aus Stuttgart zum Klimacamp

Am Dienstag, 13.08. starten gegen 11 Uhr die Radler auf dem Schloßplatz zur Reclaim Power Tour.

Von 10- 12 Uhr haben wir eine Versammlung mit Redebeiträgen zu Klima, Reclaim Power Tour und Regionalisierung des Wassers auf dem Schloßplatz in Stuttgart angemeldet.  An etwa 10 Infostände informieren wir über die Theman Klima und Braunkohle, Atom, Frakking, CCS, Wasser, Slowfood und Regionalisierung der Landwirtschaft und Stuttgart21.

Gegen 11 Uhr werden die Teilnehmer_innen der Reclaim Power Tour verabschiedet und starten dann ihre Tour Richtung Manheim.

Erstes Etappenziel wird am Abend die Bürgerinitiative der Strahlenmeßgruppe in Neckarwestheim sein. Mit der Bürgerinitiative tauschen wir uns über die Theman Atomausstieg, Atomendlager und Atomerbe intensiv aus. Den Tagesausklang gestalten wir dann auf einem Demeterhof und genießen dort die Gastfreundschaft.

Wir freuen uns riesig, daß es nun endlich auch aus Stuttgart losgeht und fahren voller Vorfreude und der Dinde die wir erleben werden los – wir haben richtig viel Lust……

Bis zum Klimacamp in Manheim.

Die Reclaim Power Tour Südroute aus Stuttgart

Südroute gestartet – Auftakt in Freiburg und erste Etappe nach Wyhl/Weisweil am 11.08.2013

Begleitet von Sonne, Musik und zwei ungeladenen Gästen (in Form von motorisierten Vertretern der Staatsmacht) machte sich heute morgen auch endlich die Südroute mit circa 50 Menschen auf den Weg. Nach einem stärkenden gemeinsamen Frühstück in der Innenstadt ging es zunächst kreuz und quer durch Freiburg.

Trotz gerissener Kette an einem unserer Tandems und mehreren Platten schon auf den ersten Kilometern erreichten alle gemeinsam den ersten Zwischenstop in Bahlingen am Kaiserstuhl. Nach einer stärkenden Wein- und Saftpause auf dem Demeterweingut Trautwein ging es weiter nach Wyhl.

Wo heute nur ein Gedenkstein im Wald steht, sollte in den 70er Jahren ein Atomkraftwerk entstehen. Entschiedene Proteste gegen die Pläne der Landesregierung verhinderten die damals geplante Industrialisierung des Oberrheins – auf badischer wie auch auf elsässischer Seite. Zeitzeugen berichteten uns am geplanten Bauplatz von der damaligen Besetzung.

Eine inhaltliche Einstimmung auf die Fahrt nach Wyhl und zu den Wurzeln der Anti-AKW-Bewegung gab es schon gestern auf dem Platz der alten Synagoge in Freiburg, wo wir in unserem improvisierten Open-Air Kino den Film „S’Weschpenäscht“ gezeigt haben.

Nun haben wir unser Nachtquartier auf einer Obstwiese in Weisweil bezogen, wo wir den Abend bei Lagerfeuer, Gitarrenmusik und Sternschnuppen ausklingen lassen. Mit dem entschlossenen „Nai hämmer g’sait“ der badisch-elsässischen Anti-AKW-Bewegung im Gepäck geht es morgen weiter in Richtung Strasbourg und dann über Rastatt nach Karlsruhe.

Viele Grüße von der Südroute!

HALBZEIT! – Doch noch lange nicht vorbei!

Seit dem 21.Juli ist die Reclaim Power Tour jetzt schon vom Klimacamp in der Lausitz unterwegs zum Klimacamp und Reclaim the fields Camp im Rheinland. Am 10. August hat die Tour Osnabrück erreicht, über die Hälfte der Strecke ist nun geschafft. Ein Grund, zu feiern und die schöne Zeit mit den vielen Radler_innen zu feiern. Fast jeden Tag stoßen neue Menschen zur Gruppe dazu um ein klares Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen und die Orte kennenzulernen, an denen Kämpfe um Energie stattfinden. Ob jung gebliebene oder noch ganz junge Menschen -  die Tour setzt sich aus total verschiedenen Personen zusammen. Manche Menschen kennen sich schon von anderen Aktionen, andere kommen ganz neu dazu. Fast jeden Tag gibt es Vorträge zum Thema Energie oder Besichtigungen von Bürgerenergieanlagen, kreative direkte Aktionen mit den Gruppen vor Ort oder einfach nur ein Austausch in der Gruppe oder mit den Menschen, die uns begegnen. Das Ende der Tour ist noch nicht in Sicht, in den kommenden zwei Wochen erwarten euch viele spannende Strecken, Projekte und Aktionen, wenn ihr noch mit einsteigt.
Morgen besuchen wir das Permakulturprojekt „Grüne Neune“ in Hembergen, in Münster werden wir uns kritisch mit dem Thema Biogas auseinadersetzen. In Dortmund werden wir mit einer Critical Mass Fahrraddemo den Stadtverkehr auf den Kopf stellen. Dann geht es weiter nach Essen in die Stadt des Europas größten CO2 Produzenten, RWE, nach Duisburg, Düsseldorf, Köln.

Für Kurzentschlossene, Klimabewegte und Fahrradbegeisterte:
Am morgigen Dienstag, den 12.8. startet die Tour um 9:00 Uhr vom Luhrmannhof ins Kohleland NRW!

 

Tourtagebuch aktualisiert – Osnabrück: Soli-Party an der Petersburg

Nach vier vollen spannenden Tagen quer durch Niedersachsen gibts wieder Neuigkeiten von uns – was passiert ist, findet ihr im Tourtagebuch. Da gibts dann morgen außerdem auch wieder schöne Bilder von tollen Begegnungen und der Strecke.

Nicht vergessen:
Am morgigen Samstagnachmittag erreichen wir Osnabrück, am Abend werden mit lecker VoKü, Feuer und schöner Musik am Gemeinschaftsgarten an der Petersburg gemeinsam die drei Wochen Tour, die hinter uns liegen und die kommenden Tage und Aktionen gefeiert. Kommt tanzen, lernt uns kennen!

 

Die Spannung steigt – Die Südroute aus Freiburg wird am 11. August starten

Während die Nordroute bereits seit 21. Juli kräftig in die Pedale tritt, steht nun auch die Südroute in den Startlöchern. Am 10. August ab 17:00 Uhr  werden bei gemeinsamem Grillen auf dem Platz der alten Synagoge die Tour, Etappen und Ziele thematisiert. Alle sind eingeladen zu kommen, etwas für den Grill mit zu bringen, sich zu informieren und einen gemütlichen Abend auf dem Gras zu verbringen solange noch welches wächst. Die Veranstaltung ist mit Open-End geplant, sodass alle bleiben können solange sie möchten.

Am 11. August starten wir nach einem gemeinsamen Frühstück auf dem Platz der alten Synagoge um 11.30 Uhr zu einer Critical Mass durch Freiburg. Anschließend radeln wir gemeinsam nach Wyhl. Dort wird uns gegen 16 Uhr ein Zeitzeuge von der erfolgreichen Bauplatzbesetzung in den 70er Jahren berichten. Diese erste Etappe eignet sich auch besonders für arbeitende als Tagestour, da die Zuganbindung von Whyl (Riegel, oder Kenzingen) sehr gut sind. In den folgenden Tag geht es weiter den Rhein entlang über Straßburg und Rastatt nach Karlsruhe.

Alle die an einer Mitfahrt interessiert sind können sich gerne bei der Mailingliste suedroute-info unter folgendem Link durch einen Klick auf “subscribe” anmelden: https://lists.riseup.net/www/info/suedroute-info Über diese Liste werden aktuelle Informationen zur Tour geschickt.

Eine Beispielhafte Packliste findet sich unter: Radel_Packliste

Erscheint Zahlreich, kommt schon am Samstag bringt warme und gemütliche Sachen mit, dass ihr nicht heim müsst bevor ihr wollt.

PM: Klima- und Energieaktivist*innen besetzen Hauptsitz der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover +++ Energiewende von unten statt Energiekämpfe von oben

Heute Morgen um zehn Uhr besetzten Aktivist*innen der Reclaim Power
Fahrradkarawane den Eingang und das Dach des Pförtnerhauses des Sitzes der
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover
(Stilleweg 1). Die Aktivist*innen wenden sich gegen die Rolle der Behörde
bei der Rohstoffausbeutung sowie ihre Verflechtungen mit großen
Energiekonzernen und fordern eine unabhängige Wissenschaft.

Die ganze Pressemitteilung sowie alle weiteren findet ihr hier!

Besetzung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover +++ Keine Aktion heute Nachmittag! +++

Die Aktion zur “nachhaltigen Mobilität” am Hauptbahnhof heute nachmittag um 16:00 findet nicht statt !!!

Stattdessen haben heute Morgen um halb elf Aktivist*innen der Reclaim Power Tour den Eingang und das Dach des Pförtnerhauses des Sitzes der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover besetzt. Die Aktivist*innen wenden sich gegen die Rolle der Behörde bei der Rohstoffausbeutung sowie ihre Verflechtungen mit großen Energiekonzernen und fordern eine unabhängige Wissenschaft.

Eine Pressemitteilung, Fotos der Aktion und Hintergrundinformationen zum BGR findet ihr in Kürze hier auf der Seite.

Gerne könnt ihr aber mit eurem Rad zu den Menschen im UJZ Korn dazustoßen, wenn ihr Lust habt euch auszutauschen, mehr über die Tour erfahren oder sogar ein Stück mitfahren wollt.

Die Tour im Wandel und Ankündigung einer Aktion in Hannover

Wieder liegen drei schöne aber auch anstrengende Tage hinter uns: Drei Tage, in denen unser geliebter Bulli in Ülzen den Geist aufgeben hat, eine ganze Handvoll bedeutender Menschen die Tour verlassen hat, aber auch ein paar neue Gesichter dazugestoßen sind. Unser treues Begleitfahrzeug harrt nun in einer Werkstatt in Ülzen aus und wartet auf die passenden Ersatzteile. Alle kleineren und größeren Schäden an den Rädern sind aber  behoben und unsere kleine Gruppe ist wieder flott unterwegs.
Ülzen – Wietze – Hannover – Wir merken, dass wir uns ohne Fahrzeug und mit der neuen Gruppe ein bißchen strukturieren müssen und Zeit für die Gruppe brauchen. Daher sind wir heute ein Tag früher als geplant von Wietze nach Hannover aufgebrochen.
Am morgigen Tag und am Montag freuen wir uns über Menschen, die zur Gruppe dazu stoßen und sich in die Tour einbringen wollen. Wir wollen uns überlegen, ob und wie es auch ohne Fahrzeug weitergehen kann, ein Teil der Gruppe wird den vielleicht schon am Montag  reparierten Bulli aber dann auch abholen. Verpflegt werden wir im UJZ Korn, stoßt einfach dazu, für ein, zwei, drei oder mehr Tage. Wir haben entspannte Tagesetappen, die Übernachtungskosten werden von der Tourkasse übernommen, allein für die Verpflegung fällt neben den vielen Spenden ein kleiner Beitrag an. Und: wir treffen tolle Menschen, die an einer Energiewende von unten basteln und genießen die Zeit in der Gruppe und der Natur.
Wenn es klappt, wollen wir am Montagnachmittag um 16:00 Uhr am Hauptbahnhof aber trotzdem eine kleine aber auffällige Aktion starten. So viel sei verraten: Es wird um nachhaltige Mobilität im öffentlichen Raum gehen. Und wir sind ja mit dem Rad unterwegs… Räder mitbringen und überraschen lassen!