Osnabrück vom 10.-13 August (Nordroute)

3 Tage in Osnabrück

Mit großer Vorfreude kamen wir am 10.08 abends in Osnabrück an. Empfangen wurden wir am Freiraum Petersburg zu einen vorzüglichen Abendschmaus und Tanz und Freude mit vielen Menschen bis in die Nacht hinein. Das Kulturzentrum Petersburg belebt einen Teil eines alten Güterbahnhofgeländes in der Osnabrücker Innenstadt in der Nähe des Hauptbahnhofes. Dort sind verschiedenste Gruppen involviert, wie z.B. eine Gartengruppe, die einen Gemeinschaftsgarten organisiert, eine Tangogruppe, eine Theatergruppe, der Fanclub des örtlichen Fussballvereins und natürlich die vielen Bands, die dort Proberäume mieten können. Der Haupttreffpunkt ist das Mythos, eine kleine Kneipe mit Veranstaltungsraum.                                                                                       Aktuell ist die Petersburg in ihrer Existenz bedroht. Eine Freikirche, die sogenannte Lebensquelle will diesen für Osnabrück sehr wichtigen Raum dem Erdboden gleichmachen.

Geschlafen wurde dann auf dem Luhrmannhof, einem wunderschönen Studentenwohnheim auf einem alten Bauernhof, das ein paar von uns auch schon mal ihr Zuhause nennen konnten. Und es fühlt sich auch immer noch ein wenig so an.

Am nächsten Tag stiegen wir wieder auf unsere Räder, nicht um wieder weiterzufahren sondern um Osnabrücks Straßen mit einer Critical Mass zu blockieren um uns mit Lärm und in Feierstimmung unsere Straßen wieder zurückzuholen. Etwa 50 Menschen nahmen teil und nach einer erfolgreichen Aktion trudelten wie wieder in der Petersburg ein.

Otto Wetzig erzählte uns dann etwas zur Energiegenossenschaft nWerk, die sich zum Ziel gesetzt hat Osnabrück langfristig mit Energie aus regenerativen Quellen zu versorgen, die dort produziert wird wo sie auch verbraucht wird. Damit lernten wie wieder eine erfolgreiche Organisation in Bürger*innenhand kenne, die bedarfsorientiert Strom erzeugt.

Der nächste Tag war dann ein Pausentag am Luhrmannhof, den wir mit Entspannen, Mal-wieder-für-sich-allein-sein, Freunde besuchen und ähnlichem verbrachten.

Morgen geht es dann Richtung Münster und damit ins Kohleland Nord-Rhein-Westfalen.

für mehr Informationen.

http://www.freiraum-petersburg.de/                              http://www.nwerk-eg.de

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